Was ist eigentlich eine offene Werkstatt?

Unter dem Begriff "offene Werkstatt" werden Formen des gemeinsamen Schaffens zusammengefasst. Dabei geht es darum kreative Ideen gemeinsam umzusetzen. Konstruieren, programmieren, ausprobieren,  auch reparieren und produzieren macht gemeinsam mehr Spaß als im eigenen Hobbykeller. Bei offene-werkstaetten.org wird die Idee ausführlich beschrieben.  Meist in Vereinsform werden Räumlichkeiten ausgebaut und individuell ausgestattet. Dabei entstehen Fotolabore, Nähwerkstätten, Werkstätten für Keramik, Holz und Metall, Konstruktionsbüros, Seminarräume,...  oder eben diverse Mischformen, je nach den individuellen Möglichkeiten, Ideen und Neigungen.

Mehr Infos zum Thema gibt auch das Buch "Die Welt reparieren..." von Andrea Baier u.a. Es ist auch alds pdf downloadbar!

Auch der  bei Spiegel-Online gefundene Artikel "Wir machen's uns selbst" über das HEI (Haus der Eigenarbeit) ist sehr spannend. Sicher ist diese bekannteste offene Werkstatt Deutschlands nicht der Maßstab für unsere Vorhaben, inspierierend ist der Artikel auf jeden Fall.

2016 beschäftigte sich das IÖW (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung) mit dem Thema "Offene Werkstätten" ausführlich   und erstellte dazu einen interessanten Bericht. (75 Seiten)

Wer soll das bezahlen, ist natürlich immer die erste Frage. Hier kennt die Stiftung-Anstiftung Mittel und Wege, die es zu erproben gilt.